Vor dem Abendvortrag im Planetarium wird der aktuelle Sternenhimmel gezeigt, inklusive Sonnenuntergang, sichtbarer Sternbilder und Fragen aus dem Publikum.
Die dann folgende Präsentation widmet sich Himmelskörpern, die noch oft unterschätzt werden: In unserem Sonnensystem gibt es insgesamt 211 Monde, von denen die meisten kaum bekannt sind. Dabei sind diese Trabanten faszinierend vielfältig mit ihren oft bizarren Landschaften:
Mimas diente offenbar George Lucas als Vorlage für den Todesstern aus Star Wars.
Io ist übersät mit hunderten aktiven Vulkanen, deren Auswürfe den Mond mit endlosen Lavaflüssen und Schwefelseen überziehen.
Unter Titans dicker, orangefarbener Atmosphäre liegen Tümpel und Seen aus Methan inmitten Ammoniak speiender Eisvulkane – eine Landschaft, wie sie sich Tolkien auch für Mordor hätte ersinnen können.
Unter dem kilometerdicken Eis von Europa liegt ein verborgener Ozean aus Wasser. Denkbar ist, dass sich hier Leben entwickeln konnte.
Die Monde, unter deren Wolken und Oberflächen sich vielgestaltige Gebilde befinden können, rücken zunehmend in den Fokus der Wissenschaft.
