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Der Debütfilm von Payal Kapadia spielt am Film and Television Institute of India, wo eine Box mit Briefen entdeckt wird. Diese dokumentieren sowohl die Unmöglichkeit einer kastenübergreifenden Liebe als auch die Studierendenproteste gegen die hindu-nationalistische Bharatiya Janata Party (BJP).
In traumartigen Schwarz-Weiß-Bildern auf 16-mm-Film verbinden sich vorgelesene Briefe mit Szenen von Tanz, Streiks und zunehmend gewaltsam unterdrückten Protesten. Dabei prallen die Freiheitsbestrebungen der Studierenden auf gesellschaftliche Diskriminierung – insbesondere gegenüber Frauen, Musliminnen, Dalits und kritischen Journalistinnen.
Der Film zeigt Tanzen, Lieben, Demonstrieren und Diskutieren als Formen des Widerstands. Zugleich stellt er grundlegende Fragen nach Erinnerung und der Rolle von Hochschulen in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Spaltung – weit über Indien hinaus.
Eintritt frei
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